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Die Gemeinde Oppach – früher und heute

Oppach – lebendige Geschichte

In einem der Täler des landschaftlich reizvollen Oberlausitzer Berglandes liegt die Gemeinde Oppach.

Bereits im Jahre 1336 wird das als Waldhufendorf entstandene Oppach erstmals urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte hinweg waren Ackerbau und Viehzucht der Haupterwerbszweig der Dörfler.

Oppach und das Nachbardorf Taubenheim waren die ersten Landgemeinden in der Oberlausitz, die sich bereits um 1524 der Reformation anschlossen. Ende des 17. Jahrhunderts fanden, vertrieben durch die Gegenreformation in Böhmen, protestantische Glaubensflüchtlinge aus Fugau und Schirgiswalde in Oppach eine neue Heimat. Durch sie entstanden die Ortsteile Fuchs und Eichen. Mit den Exulanten hielt die gewerbliche Hausweberei in Oppach Einzug, aus der später die ersten Textilfabriken hervorgingen. Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich Oppach zum Industriestandort gewandelt.

Historisches Bild Oppach

Heute ist Oppach eine Gemeinde mit ca. 2.400 Einwohnern auf einer Fläche von 801 ha.

Heute ist Oppach eine Gemeinde mit ca. 2.400 Einwohnern auf einer Fläche von 801 ha. Neben dem Zentralort Oppach gehören die vier Ortsteile Lindenberg, Picka, Eichen (Oberoppach) und Fuchs (Neuoppach) zur Gemeinde.

Mit dem Nachbarort Beiersdorf bildet Oppach eine Verwaltungsgemeinschaft. Sitz der gemeinsamen Gemeindeverwaltung ist das Rathaus in Oppach. Seit 2008 gehört die Gemeinde Opppach zum Landkreis Görlitz und pflegt zudem eine Partnerschaft zur Stadt Uhingen im Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg).

Seit dem Jahr 2000 gibt es die „Fünfgemeinde“, ein lockeres Bündnis aus Orten beidseits der Grenze. Mitglieder der „Fünfgemeinde“ auf deutscher Seite sind Neusalza-SprembergSohland a. d. Spree, Oppach und seit 2011 Ebersbach-Neugersdorf sowie auf tschechischer Seite Schluckenau (Sluknov) und Georgswalde (Jirikov). In jedem Jahr am Pfingstsonntag findet auf dem Jüttelsberg (Jitrovnik) bei Königswalde (Ortsteil von Schluckenau) ein Freundschaftstreffen der Bürgerinnen und Bürger beidseits der Grenze statt.

Wirtschaftsstandort Oppach

Von den in Oppach ehemals traditionell angesiedelten Betrieben der Textil-, Natursteine- und Elektroindustrie sind auch unter dem Einfluss des wirtschaftlichen Umbruchs von der Plan- zur Marktwirtschaft in den 1990-er Jahren heute nur noch kleine Restaktivitäten übrig geblieben. Dafür haben sich andere Unternehmen erfolgreich am Markt etabliert, so z.B. die überregional bekannte Oppacher Mineralquellen GmbH & Co. KG.

Ebenfalls im Gewerbegebiet „Wassergrund“ siedelte sich im Jahr 2008 die Industriefirma ATN Hölzel GmbH mit ca. 100 hochqualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen an. Zahlreiche Kleinbetriebe, Handwerker und Freiberufler bestimmen heute das wirtschaftliche Erscheinungsbild Oppachs.

Die Gemeinde Oppach liegt inmitten der Erholungsregion Oberlausitz und ist Mitglied der Touristischen Gebietsgemeinschaft „Feriengebiet Oberlausitzer Bergland“

Mitglieder der „Fünfgemeinde“